Informationen & Wissenswertes

Wie man ein Tier aus dem Tierheim erwerben kann:

Man sollte wissen, dass sich Tiere aus dem Tierheim von denen eines Züchters unter Umständen wesentlich unterscheiden. Oft haben sie eine nicht bekannte Vergangenheit mit üblen Erfahrungen oder einer schlechten Erziehung hinter sich, vielleicht auch eine Krankheit, über die die Tierheimmitarbeiter nicht informiert sein können.

Für Tierheimtiere braucht man also meist ein bisschen mehr Geduld, Zeit und vor allen Dingen viel Liebe. Andererseits wird es jeden Tierfreund, der sich dieser Aufgabe stellt, mit Stolz erfüllen, einer armen Kreatur geholfen und ihr die Chance für eine würdige Existenz eingeräumt zu haben, einer Existenz in freundschaftlicher Gemeinschaft mit dem Menschen. Nach 20 Jahren Tierschutzarbeit und Tausenden aus dem Tierheim Pflanzwirbach vermittelten Tieren kann eingeschätzt werden, dass Geduld und Liebe in den meisten Fällen zum Erfolg führen.

Tiere aus dem Tierheim Planzwirbach werden an Tierfreunde abgegeben oder besser vermittelt und nicht verkauft. Allerdings müssen wir generell eine Schutzgebühr erheben, um wenigstens die durch Entwurmung, Schutzimpfungen, Kastration bzw. Sterilisation (bei Katzen) verursachten Kosten zum Teil zu decken.

Einen Hinweis zum Erwerb bitten wir noch zu beachten: Künftige Tierhalter sollten mit ihren Wohnungsvermietern, ihren Nachbarn und gegebenenfalls auch mit ihren Lebenspartnern den Erwerb eines Tieres absprechen. Tiere sollten in die Lebens- und auch in die Urlaubsplanung ebenso einbezogen werden, wie sie in der Haushaltskasse Berücksichtigung finden müssen.


Wussten Sie schon, dass ...

... unser Tierheim allein von 1993 bis 2012 ca. 3700 Hunde, 5917 Katzen und etwa 2500 Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse, Frettchen, Vögel, Hamster usw.) aufgenommen hat?

... wissenschaftlich bewiesen ist, dass Tiere Schmerzen genauso wie Menschen empfinden, auch wenn sie diese oft anders zeigen? Der im Volksmund allgemein bekannte Spruch "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz" hat also seine volle Berechtigung!

... sich das Erbgut von Säugetieren und Menschen nur wenig unterscheidet, weshalb es nicht verwundert, dass sie auch Empfindungen wie Zu- und Abneigung, Angst und Trauer kennen?

... manche Tiere nicht nur sehr viel besser Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder Erschütterungen fühlen können als der Mensch, sondern dass beispielsweise Tauben sogar die Magnetfeldlinien der Erde spüren und sich mit diesem "inneren Kompass" orientieren?

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